- Mikrochip
- Ein winziges, reiskorngroßes Implantat, das unter die Haut eines Tieres gesetzt wird und eine eindeutige ID-Nummer speichert. Wird es von einem Tierarzt oder Tierheim gescannt, wird die Nummer in einem Register nachgeschlagen, um die Kontaktdaten des Besitzers zu finden. Es funktioniert nur, wenn die Registerdaten aktuell gehalten werden.
- Mikrochip-Register
- Eine Datenbank, die die ID-Nummer eines Mikrochips mit den Kontaktdaten des Besitzers verknüpft. Chip und Register eines Tieres müssen übereinstimmen und aktuell sein, damit der Chip dabei helfen kann, ein verlorenes Tier zurückzubringen.
- Digitale Tieridentität (DID)
- Eine verifizierte, übertragbare digitale Identität für ein Tier, die seine Unterlagen, seinen Besitz und seine Vorgeschichte an einem vom Besitzer kontrollierten Ort verknüpft – und so die Abhängigkeit von verstreuten Papierunterlagen und einzelnen Registern verringert.
- E-Passport
- Eine digitale Version der Identitäts- und Gesundheitsdokumentation eines Tieres, die elektronisch mit Tierärzten, Tierheimen, Grenzbehörden oder Betreuern geteilt werden kann, statt sich auf physische Papierunterlagen zu verlassen.
- Impfung
- Eine Behandlung, die dem Immunsystem eines Tieres hilft, sich gegen bestimmte Infektionskrankheiten zu schützen. Kernimpfungen werden für die meisten Tiere empfohlen; Nicht-Kernimpfungen hängen von Lebensweise und Risiko ab.
- Auffrischungsimpfung
- Eine in Abständen wiederholte Impfung, die den Immunschutz über die Zeit aufrechterhält. Ihr Tierarzt legt den Zeitplan auf Basis des Impfstoffs, Ihres Tieres und lokaler Leitlinien fest.
- Titertest
- Ein Bluttest, der die Menge an Antikörpern gegen eine Krankheit misst, was auf einen bestehenden Immunschutz hinweisen und – in Absprache mit Ihrem Tierarzt – Impfentscheidungen unterstützen kann.
- FVRCP
- Eine gängige Kern-Kombinationsimpfung für Katzen, die gegen die feline virale Rhinotracheitis, Calicivirus und Panleukopenie schützt.
- DHPP
- Eine gängige Kern-Kombinationsimpfung für Hunde, die gegen Staupe, Hepatitis (Adenovirus), Parvovirose und Parainfluenza schützt.
- Kastration / Sterilisation
- Chirurgische Eingriffe, die eine Fortpflanzung verhindern – Sterilisation bei Weibchen, Kastration bei Männchen. Sie verringern auch bestimmte Gesundheits- und Verhaltensrisiken; besprechen Sie den Zeitpunkt mit Ihrem Tierarzt.
- Brachyzephal
- Bezeichnet kurzköpfige (kurznasige) Rassen (wie Französische Bulldoggen, Möpse und Perserkatzen), deren verkürzter Schädel und verengte Atemwege Atemnot und Hitzeempfindlichkeit verursachen können und besondere Fürsorge erfordern.
- Hüftdysplasie
- Eine häufige erbliche Erkrankung, besonders bei größeren Rassen, bei der sich das Hüftgelenk fehlerhaft entwickelt und zu Arthrose und Schmerzen führen kann. Ein gesundes Gewicht hilft, die Belastung zu verringern.
- Patellaluxation
- Eine Kniescheibe, die aus ihrer Position rutscht, häufig bei kleinen und Zwergrassen. Der Schweregrad variiert, und einige Fälle erfordern eine tierärztliche oder chirurgische Behandlung.
- Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)
- Die häufigste Herzerkrankung bei Katzen, bei der sich der Herzmuskel verdickt. Einige Rassen sind dafür anfällig, und ein Screening hilft bei der Früherkennung.
- Magendrehung (GDV / Bloat)
- Ein plötzlicher, lebensbedrohlicher Notfall, vor allem bei großen Hunden mit tiefem Brustkorb, bei dem sich der Magen mit Gas füllt und verdrehen kann. Er erfordert sofortige tierärztliche Hilfe.
- Zoonotisch
- Bezeichnet eine Krankheit oder einen Parasiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können. Gute Hygiene und Vorsorge verringern zoonotische Risiken.
- Body-Condition-Score (BCS)
- Eine standardisierte Methode, mit der Tierärzte anhand von Tasten und Aussehen beurteilen, ob ein Tier untergewichtig, ideal oder übergewichtig ist, und die als Leitlinie für Fütterung und Gewichtsmanagement dient.
- Doppeltes Fell (Unterwolle)
- Ein Fell mit weicher, isolierender Unterwolle unter einem längeren Deckhaar. Doppelhaarige Rassen haaren saisonal und sollten in der Regel nicht geschoren werden, da das Fell die Temperatur reguliert.
- Hypoallergen
- Bezeichnet locker Rassen, die weniger haaren oder weniger loses Hautschuppen-Material (Dander) produzieren und von manchen Allergikern besser vertragen werden. Kein Tier ist wirklich allergenfrei.
- Hautschuppen (Dander)
- Winzige Hautpartikel, die von Tieren abgegeben werden und – zusammen mit Proteinen im Speichel – ein häufiger Auslöser für Tierallergien sind.
- Entwurmungsmittel
- Ein Medikament, das innere Parasiten wie Spul- und Bandwürmer behandelt oder ihnen vorbeugt. Ihr Tierarzt empfiehlt einen Zeitplan auf Basis von Alter, Lebensweise und Risiko.
- Floh- & Zeckenschutz
- Regelmäßige Produkte (Spot-on, oral oder Halsband), die Tiere vor Flöhen und Zecken schützen, die Krankheiten und Beschwerden verursachen können. Oft wird ein ganzjähriger Schutz empfohlen.
- Zahnerkrankung
- Ablagerung von Plaque und Zahnstein, die zu Zahnfleischentzündungen und Zahnproblemen führt – sehr häufig bei Tieren, besonders bei kleinen Rassen. Regelmäßiges Zähneputzen und Tierarztkontrollen helfen, ihr vorzubeugen.
- Gesundheitscheck (Vorsorgeuntersuchung)
- Eine routinemäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchung, die Gewicht, Zähne, Herz und den allgemeinen Gesundheitszustand überwacht, um Probleme früh zu erkennen – selbst wenn ein Tier gesund wirkt.
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